Erster Wahrnehmungsbericht eines liechtensteinischen Rechtsanwaltes zum 39. Wahrnehmungsbericht der österreichischen Rechtsanwälte

Ein liechtensteinischer Rechtsanwalt repliziert realsatirisch zur "Fieberkurve des Rechtsstaates" des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags vom 10.12.2012 über seine Erfahrungen mit einer österreichischen Rechtsanwaltskammer im Jahr 2012 und macht auf gravierende Mängel in diesem "Wahrnehmungsbericht" des ÖRAK aufmerksam.

Pressemappe und Langform der Realsatire: http://zid.eu


Kurzfassung und Übersicht:


Ein liechtensteinischer Rechtsanwalt repliziert realsatirisch zur "Fieberkurve des Rechtsstaates" des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags vom 10.12.2012 über seine Erfahrungen mit einer österreichischen Rechtsanwaltskammer im Jahr 2012 und macht auf gravierende Mängel in diesem "Wahrnehmungsbericht" des ÖRAK aufmerksam.


Die "Fieberkurve des Rechtsstaates"; welche vom Österreichischen Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) jährlich aufgezeigt wird, ist sehr eindrücklich und plakativ. Insbesondere soll aufgezeigt werden, wo Justiz, Verwaltung aber auch Politik Verhaltensweisen zeigen, die vermeidbar, verbesserungswürdig oder vielleicht nicht akzeptabel sind.[*] Dies ist eine wichtige Aufgabe. 


Der erste Wahrnehmungsbericht eines liechtensteinischen Rechtsanwaltes ist eine "Fieberkurve des Rechtsstaates" im Hinblick auf die österreichische Standesvertretung der Rechtsanwälte im Bundesland XVX im Jahr 2012. Dies wurde im Bericht des ÖRAK nicht berücksichtigt oder erwähnt. Diese Verhaltensweisen der Rechtanwaltskammer in XVX sind vermeidbar, verbesserungswürdig oder vielleicht nicht akzeptabel.


Der liechtensteinische Rechtsanwalt (und österreichische Staatsbürger) regt an, dass im Jahr 2013 im, "40. Wahrnehmungsbericht der österreichischen Rechtsanwälte, welcher Mängel in Justiz, Verwaltung und Gesetzgebung offenbart", auch die eigenen Reihen (Rechtsanwaltskammern) untersucht und offenbart werden. Denn es darf nicht sein,


 



  • dass ein Recht auf Akteneinsicht von einer Rechtsanwaltskammer verweigert wird,

  • dass Organe der Rechtsanwaltskammer die Amtsverschwiegenheit brechen,

  • dass eine demokratiepolitische bedenkliche Machtdemonstration von einem Präsidenten einer Rechtsanwaltskammer öffentlich in einem Gerichtsverfahren ausgeübt wird,

  • dass grenzüberschreitend tätige liechtensteinische Rechtsanwälte über gegen sie eingeleitete Verwaltungsverfahren von einer Rechtsanwaltskammer nicht informiert werden,

  • dass solche Verwaltungsverfahren eingeleitet werden, ohne diese zu benennen oder Entscheidungen zu fällen und dadurch unter Anderem auch Rechtsmittel verweigert werden,

  • dass europäische Rechtsstandards nicht eingehalten werden (EWR- Recht),

  • dass eine ordentliche Überprüfung von Entscheidungen durch die Aufsichtsbehörde (Justizministerin) verunmöglicht wird.


 


Hinweis: Der erste jährliche Wahrnehmungsbericht eines liechtensteinischen Rechtsanwaltes ist nicht frei erfunden. Er ist der Realität entnommen. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist dennoch keine Absicht und reiner Zufall. Es gilt zudem die Unwissenheits- und Unschuldsvermutung. Langform des Berichts (Realsatire) und Rechtshinweise abrufbar unter http://zid.eu


Endnote:


[*] Zitat aus der OTS-Presseaussendung des ÖRAK vom 10.12.2012 zum "39. Wahrnehmungsbericht der österreichischen Rechtsanwälte offenbart Mängel in Justiz, Verwaltung und Gesetzgebung", erster Absatz.


Weiterführende Informationen:


 



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121214_OTS0037/erster-wahrnehmungsbericht-eines-liechtensteinischen-rechtsanwaltes-zum-39-wahrnehmungsbericht-der-oesterreichischen-rechtsanwaelte

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