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Gebührenrecht(anwaltliches)

Hier finden Sie Aufsätze zum Thema Gebührenrecht(anwaltliches), die von den hier eingetragenen Rechtsanwälten verfasst wurden.

Alle Artikel zum Thema Gebührenrecht(anwaltliches)

DatumTitelAutor/in
06.11.2013Dürfen Telefonate und Videos von Nachbarn, Autofahrern und Arbeitgebern im Gerichtsprozess verwertet werden?
Streit unter Bürgern gibt es oft. Manch einer greift dabei zu einem Mittel, mit dem er glaubt, etwas im möglichen Gerichtsprozess beweisen zu können – eine heimliche Aufzeichnung. Doch unter welchen Umständen dürfen private Telefonmitschnitte und Videoaufnahmen überhaupt vor Gericht verwendet werden? mehr...
Rechtsanwalt Herrle
(Kiel)
04.01.2011Was kostet ein Anwalt?
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Rechtsanwalt Dr. Ziegler
(Berlin)
08.09.2010§ 50 RVG dürfte verfassungswidrig sein
Der Prozesskosten- oder Verfahrenskostenhilfeanwalt wird mit extrem miserablen Gebühren seitens des Staates abgespeist. Der holt sich von Mandanten, die dazu in der Lage sind, Raten auf die Kosten zu zahlen, das Geld in maximal 48 Monatsraten zurück. Erst wenn aller Staatsaufwand gedeckt ist, zieht der Staat - wenn möglich - auch noch die Differenz zwischen den bisweilen um ein Mehrfaches höheren Wahlanwaltsgebühren und den Verfahrenskostenhilfegebühren ein. Wenn das mit 48 Raten nicht oder nur teilweise zur Deckung der Anwaltsgebühren führt: Wen kümmert´s: Der Anwalt ist dann der Einzige, der noch einen Beitrag zur Schaffung des gleichen Zugangs zum Recht für die Armen geleistet hat, der Staat hat seinen (schäbigen) Aufwand zurück. Soll das richtig sein? mehr...
Rechtsanwalt Benkelberg
(Emmerich am Rhein)
08.09.2010Fußnoten zu den Bemerkungen des Richters des Bundesverfassunsgerichts Prof. Dr. Gaier, AnwBl. 2009, 202, zur Prozesskostenhilfe.
Das Bundesverfassungsgericht verhöhnt die Rechtsanwälte, die insbesondere im Bereich Familienrecht faktisch diejenigen sind, die den im wesentlichen gleichen Zugang zum Recht für die Armen gewährleisten, und erklärt frank und frei, wir müssten solche schlecht bezahlten Mandate nicht übernehmen. Zugleich spendet der Berichterstatter Trost, indem er darauf hinweist, die Anwälte leisteten gute Dienste \"pro bono\", und ausserdem könnten die Anwälte sich die Differenz zwischen Regelgebühren und den lausigen PKH-Gebühren ja als Gewinner vom unterlegenen Gegner holen, da das Erfolgshonorar jetzt zulässig sei.

Ich gestatte mir, milde zu lächeln und darzulegen, warum Karlsruhe nahe bei Wolkenkuckucksheim liegen muss.
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Rechtsanwalt Benkelberg
(Emmerich am Rhein)
08.09.2010Beratungshilfe "All Inclusive": Wie in der Beratungshilfe zur Kostenersparnis die Meinungen der Rechtsanwaltskammer, des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts ignoriert werden.
Beratungshilfe "all inclusive": Für zwei Stunden Beratung in Scheidungssachen und möglichen Folgesachen speist die Justiz gestandene Rechtsanwälte mit einer Gebühr von € 30,00 (in Worten: Dreißig) ab. Hier die wesentlichen Argumente dagegen, und dies durchaus nicht mit vornehmer Zurückhaltung.

Die Justiz verarscht uns Rechtsanwälte, und die Rechtspfleger und ihre "Erinnerungsrichter" lachen sich in der Kantine halbtot.
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Rechtsanwalt Benkelberg
(Emmerich am Rhein)